Maple Leaf Husky Team 
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Samstag, 23. August 2008

Das Maple Leaf Husky Team

Logo Maple Leaf Husky Team

 

Ein Schlittenhundeteam entsteht

Begonnen hat alles mit dem Wunsch von Patrick und Sabine, im Winter ungewöhnliche Ferien zu verbringen. Es sollte etwas sein, dass nicht jeder tut. So war die Idee von einem Urlaub in Whitehorse, Kanada mitten im Winter bei minus 40 Grad gerade normal genug um den Ansprüchen zu genügen. Man buchte aus dem Katalog einige Ausflüge: Eisfischen, Skidoo-trip und die Fahrt mit einem Schlittenhundegespann. Dies wurde der erste Kontakt mit einem Hundetyp der anders war als das, was man sonst als Hund kennt: Bewegungsfreude, einen unbändigen Willen zu gehen, verschmust, unabhängig, und wunderschöne, eisblaue Augen.

Die Hunde wurden eingespannt und das Erlebnis als die Hunde sich voll in die Leinen legten und lospreschten sollte sich für immer in unseren Gedanken verankern und nicht mehr loslassen.

Portrait von Low Fog, unserem ChefDa die Anschaffung eines Arbeitshundes schon länger Grundlage für angeregte Diskussionen bildete, war nach der Rückkehr aus den Ferien die Diskussion noch angeregter, da eine neue Rasse in den Kandidatenkreis aufgenommen wurde: Der Sibirische Husky! Und so kam es, dass Low Fog, der erste Husky des Teams bei uns einzog. Auf einem Ausflug ins Berner Oberland mit Fogibär entdeckten wir einen anderen Husky, an dessen anderem Leinenende zwei Menschen hingen. Es entwickelte sich ein Gespräch in dessen Verlauf der Kontakt zur schweizerischen Schlittenhundeszene geknüpft wurde. Und so kam Low Fog zu seinem ersten Einsatz an einem Schlittenhunderennen. Schon bald sollte das Schlittenhundefieber steigen und als das Virus erneut ausbrach, gesellte sich Malaspina, unsere wunderschöne Schlittenhundedame mit ihren eisblauen Augen zu uns. Fortan wurde mit 2 Hunden Jöring gestartet. Und wie es halt nun mal bei Schlittenhundehaltern ist, tu es oder lass es, entschied man sich, es zu tun und es zogen Chakka, Orsa, Otchum und Oili ein. Und Tiffany, und Raccoon, und Aika….. So erlebte das Team in den Saisons 2002 bis 2004 seine sportlichen Glanzzeiten und heimste etliche Medaillen ein. Natürlich musste nun das Team auch ein Logo haben, und es entstand in Anlehnung an die Kanadaferien und zu Ehren unseres Zwinger-Urvaters Low Fog das Zwingerwappen mit dem Ahornblatt als Hintergrund und der Silhouette von Fogibär. 

 

Ein eigenes Heim

Unser HeimIm Jahr 2002 bot sich die Gelegenheit, dem Team ein eigenes Zuhause zu verschaffen. In Stüsslingen Kt. Solothurn, etwa auf halber Strecke zwischen Olten und Aarau stand ein Stück Bauland von ca. 750m2 zur Verfügung. So konnte frisch drauflos geplant werden um den Hunden und den beiden Menschlis des Teams ein Heim zu erstellen. Das Kellergeschoss wurde betoniert, das Erdgeschoss und der erste Stock bestehen komplett aus massivem, gänzlich unbehandeltem Holz. So lebt das Haus mit Wind und Wetter mit und ändert kaum merklich laufend sein aussehen, so wie es auch im Leben Änderungen gibt, denn es gab einen Wechsel in der Partnerschaft.

Das Haus steht an der Grenze zur Landwirtschaftszone, und obwohl hinter dem Haus eine Kantonsstrasse durchführt, ist das Haus ruhig gelegen. Von unserem Umschwung stehen etwa 200 m2 unseren vierbeinigen Freunden als Auslauf zur Verfügung, wo sie jeweils ihren Bewegungsdrang ausleben können. Sie dürfen rumtollen und buddeln und das Gelände gemäss ihren Vorstellungen anpassen. Der Auslauf ist 180cm hoch eingezäunt und der Maschendrahtzaun ist in den Boden eingegraben. 

HundezimmerDen Tag verbringen unsere Huskies in den Boxen draussen unterhalb unseres Balkons, wo sie zwischen Schatten und Sonne, ungeschütztem Terrain oder Hundehütte wählen können. Eine eigens eingerichtete Hundeecke mit einer alten Polstergruppe (Auch Hunde mögen's bequem...) steht zusammen mit einem Tisch als Arbeitsplattform und den passenden Stühlen zur Verfügung. So verbringen wir Sommer wie Winter täglich mehrere Stunden bei unseren vierbeinigen Freunden und knuddeln und verwöhnen sie. Mit dieser Boxenanlage sind weitere 100 m2 unseres Umschwungs verbaut. Um allfälligen Klagen wegen Nachtruhestörungen vorzubeugen wurde im Keller ein Hundezimmer eingerichtet. Damit das Zimmer effizient gereinigt werden kann, wurde eine Ablaufrinne vorgesehen, ebenso Plattenbelag bis zur Decke. Um nicht dauernd ins Erdgeschoss in die Küche gehen zu müssen, wurde für die Lagerung und Zubereitung von Futter sowie den Abwasch und die weiteren Verrichtungen rund um die Hunde eigens eine „Hundeküche“ eingerichtet. Die Nacht verbringt unsere Crew in ihrem Zimmer im Keller des Hauses. Paarweise übernachten sie in Zwingerboxen mit entsprechenden Hundehüttli.

Und zwischendurch darf auch mal der Eine oder Andere bei uns den Haushund spielen: Er darf in die Wohnung mitkommen, darf bei Tisch betteln oder einfach nur darunter liegen, faulenzen an der Wärme, zwischendurch auf dem Balkon einen Sprung in den Schnee machen und sich darin wälzen, einfach das Hundeleben geniessen.

 

Es geht weiter

Das Maple Leaf Husky Team in ActionSeither sind weitere Hunde zu uns gekommen: Tisha und Taiga, zwei Polar Speeds, Franklin und Donna, zwei Zeros, Simba und Ottawa, erneut zwei Polar Speeds und Asterisk und Akkilokipok, zwei Anadyrs aus dem Hause Olenjok. Züchterisch blieb es bisher beim Wunsch, selber einmal Welpen gross zu ziehen. Aber wenn die Zeit kommt, dann werden irgendwann junge Maple-Leafs in unserem Garten rumdüsen und für viel Wirbel sorgen. In der Regel spannen wir unsere Hunde für die Saison in zwei 6er-Gespannen ein und geniessen so die Zeit auf dem Schnee. Die restlichen Hunde werden in einem gemütlichen Team, manchmal auch mit weiteren „fremden“ Hunden eingespannt und kommen so auch zu Ihrer „Rennrunde“. Und wenn es auch im Moment nicht für Podestplätze reicht, so trainieren wir trotzdem gerne mit unseren Hunden, damit sie während der Saison das tun können, wofür sie geboren wurden: Mit viel Freude im Schnee einen Schlitten zu ziehen!

 
 


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